Ladekarten-Vergleich

Welche Ladekarte ist für Sie am günstigsten?

Nicht die Karte mit dem niedrigsten Werbepreis gewinnt, sondern der Tarif, der zu Ihrem tatsächlichen öffentlichen Ladebedarf und Ihrem bevorzugten Ladenetz passt. Vergleichen Sie Grundgebühr, kWh-Preis und Transaktionskosten miteinander.

EntscheidendkWh pro MonatWie viel laden Sie wirklich öffentlich?
Break-evenGrundgebühr vs. kWhAb wann zahlt sich ein Abo aus?
Vergleich5 LadenetzeEnBW, IONITY, Shell, Aral pulse und EWE Go.

1. Ihr Ladeprofil

Wählen Sie das Netz, das Sie unterwegs am häufigsten nutzen. Der Rechner vergleicht die Tarifstufen innerhalb dieses Netzes – nicht künstlich verschiedene Netze mit unterschiedlicher Abdeckung.

2. Warum kein universelles Sieger-Ranking?

✓ GrundgebührWird gegen den niedrigeren kWh-Preis gerechnet.
✓ TransaktionskostenWerden berücksichtigt, wenn der Anbieter sie veröffentlicht.
✓ NetzabhängigkeitTarife sind oft im eigenen Netz deutlich günstiger als im Roaming.
— Keine erfundene AbdeckungDriveQuery behauptet nicht, dass jedes Netz auf Ihrer Route gleich gut verfügbar ist.

3. Tesla-Fahrer?

Für einen Tesla benötigen Sie am Tesla Supercharger normalerweise keine RFID-Ladekarte. Für EnBW, IONITY, Shell, Aral pulse, EWE Go und andere öffentliche Netze kann eine Karte oder App trotzdem sinnvoll sein.

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Aktueller Tarif-Snapshot

Ladekarten und Ladetarife in Deutschland – Stand 28. August 2026

Die Tabelle zeigt veröffentlichte Standard- oder Mindestpreise. Promotions, Standortpreise, Roamingpreise und Blockiergebühren können das Ergebnis verändern. Prüfen Sie vor dem Laden immer den konkreten Preis in der Anbieter-App oder an der Säule.

AnbieterOhne GrundgebührMit GrundgebührWichtig für den Vergleich
EnBW mobility+Tarif S: 56 ct/kWh an EnBW-LadepunktenM: 46 ct/kWh + 5,99 €/Monat
L: 39 ct/kWh + 11,99 €/Monat
Reguläre Preise. Bis 30.09.2026 läuft zusätzlich eine befristete 5-ct-Sommeraktion an EnBW-eigenen Ladepunkten; der Rechner nutzt bewusst die regulären Preise.
IONITYGo: ab 68 ct/kWh in DeutschlandMotion: ab 53 ct/kWh + 5,99 €/Monat
Power: ab 42 ct/kWh + 11,99 €/Monat
IONITY nennt Mindestpreise; der konkrete Ladepunkt kann höher liegen. Tarife laufen primär über die IONITY App.
Shell RechargeBasic: eigene DC-Standorte ab 59–65 ct/kWh + 0,35 € je Vorgange-Deal: ab 44–49 ct/kWh + 5,99 €/MonatDer e-Deal gilt an Shell Recharge Schnell- und Ultraschnellstandorten in Deutschland; Roaming hat andere Preise.
Aral pulseKlassik: 62 ct/kWh bei DC >50 kWExtra: 54 ct/kWh bei DC >50 kW + 2,99 €/MonatFür DC ≤50 kW und AC gelten niedrigere veröffentlichte Preise. Der Rechner lässt die Ladeart auswählen.
EWE Go52 ct/kWh an EWE Go, 62 ct/kWh bei PartnernKein monatliches Abo nötigKostenlose Ladekarte und keine monatliche Grundgebühr; Partner-Ladestationen können Blockiergebühren haben.

Wichtig: Eine „Ladekarte“ ist heute oft nur ein Zugangskanal. Manche günstigen Tarife funktionieren primär per App, andere zusätzlich per RFID-Karte. Entscheidend sind Preis, Netzabdeckung und Ihr reales Ladeverhalten – nicht das Stück Plastik.

Kurzantwort

Welche Ladekarte ist die beste?

Die beste Ladekarte hängt davon ab, wo Sie laden und wie viele kWh pro Monat Sie öffentlich benötigen. Wer nur gelegentlich lädt, fährt oft mit einem Tarif ohne Grundgebühr besser. Wer regelmäßig im selben Schnellladenetz lädt, kann eine Monatsgebühr durch einen niedrigeren kWh-Preis schnell wieder hereinholen.

Warum der Break-even wichtiger ist als „ab 39 ct/kWh“

Ein niedriger kWh-Preis kann eine monatliche Grundgebühr verstecken. Umgekehrt kann ein Abo schon bei wenigen größeren Schnellladevorgängen günstiger sein. Der Rechner rechnet deshalb Grundgebühr, Lademenge und – wo veröffentlicht – Transaktionskosten zusammen.

Ladekarte ohne Grundgebühr: für wen sinnvoll?

Ein Tarif ohne Grundgebühr passt besonders gut zu Fahrern, die selten öffentlich laden, mehrere Netze flexibel nutzen oder nicht wissen, wie viel sie in einem bestimmten Netz laden werden. EWE Go ist ein Beispiel für ein klares Modell ohne monatliche Gebühr; auch EnBW, Aral pulse und Shell haben Basistarife ohne Monatsgebühr.

Warum Roaming den Vergleich schwieriger macht

Ein Tarif kann im eigenen Ladenetz günstig sein und bei Fremdanbietern deutlich teurer. Deshalb vergleicht der Rechner bewusst die Tarifstufen eines gewählten Netzes. Für eine echte Reiseentscheidung sollten Sie anschließend prüfen, ob dieses Netz auf Ihrer Route gut vertreten ist.

Netzabdeckung prüfen

Tarif gefunden? Prüfen Sie jetzt, wo Sie ihn wirklich nutzen können.

Öffnen Sie die DriveQuery-Ladekarte und prüfen Sie Ladepunkte, Schnelllader und Betreiber entlang Ihrer Strecke – auch grenzüberschreitend.

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Offizielle Quellen für die aktuellen Tarifmodelle

EnBWmobility+ S / M / L

56 / 46 / 39 ct/kWh im EnBW-Eigenetz; M 5,99 €, L 11,99 € monatlich.

EnBW Tarife →
IONITYGo / Motion / Power

Deutschland-Mindestpreise und Monatsabos direkt bei IONITY.

IONITY Abos →
Aral pulseKlassik / Extra

Tarife unterscheiden sich nach AC/DC-Ladeleistung und Grundgebühr.

Aral pulse Tarife →
EWE GoEin Tarif ohne Grundgebühr

52 ct/kWh an EWE-Go-Ladestationen, 62 ct/kWh bei Partnern.

EWE Go Tarif →
TeslaSupercharger

Preise variieren nach Standort und Zeit; aktuelle Preise stehen in Tesla App und Fahrzeugnavigation.

Tesla Supercharging →

Häufige Fragen

Welche Ladekarte ist 2026 die beste?

Es gibt keine Ladekarte, die für jedes Ladeprofil und jedes Netz am günstigsten ist. Entscheidend sind monatliche kWh, bevorzugtes Ladenetz, Grundgebühr, Roamingpreise und mögliche Transaktions- oder Blockiergebühren.

Welche Ladekarte ist ohne Grundgebühr sinnvoll?

Ohne Grundgebühr sind unter anderem EWE Go sowie bestimmte Basistarife von EnBW, Aral pulse und Shell nutzbar. Der günstigste Tarif hängt davon ab, an welchem Netz Sie tatsächlich laden.

Braucht man für einen Tesla eine Ladekarte?

Für Tesla Supercharger benötigt ein Tesla-Fahrer normalerweise keine RFID-Ladekarte; Abrechnung und Preis laufen über Tesla. Für andere öffentliche Ladenetze kann eine Ladekarte oder Lade-App trotzdem sinnvoll sein.

Wann lohnt sich eine Ladekarte mit Grundgebühr?

Wenn der niedrigere kWh-Preis die monatliche Grundgebühr überkompensiert. Der DriveQuery-Rechner zeigt den Break-even anhand Ihres monatlichen Ladebedarfs.

Ladekarte und Ladestation gehören zusammen.

Ein günstiger Tarif hilft nur, wenn das passende Netz auf Ihrer Route liegt. DriveQuery verbindet deshalb Tarifentscheidung und Ladekarte als zwei getrennte, aber verknüpfte Werkzeuge.

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Rechenbeispiel · statisch crawlbar

EnBW-Eigenetz: Was kosten 120 kWh öffentliche Ladung pro Monat?

Mit den regulären, am 28.08.2026 geprüften EnBW-Eigenetzpreisen und ohne befristete Sommeraktion ergibt sich bei 120 kWh/Monat:

Tarif S

67,20 €/Monat

56 ct/kWh, keine Grundgebühr.

Tarif M

61,19 €/Monat

46 ct/kWh + 5,99 € Grundgebühr.

Tarif L

58,79 €/Monat

39 ct/kWh + 11,99 € Grundgebühr.

Break-even: In diesem regulären Eigenetz-Beispiel liegt S → M bei rund 60 kWh/Monat und M → L bei rund 86 kWh/Monat. Netzabdeckung und Roamingpreise müssen trotzdem separat geprüft werden.