Lade-Ratgeber
So laden Sie Ihren Tesla in günstigen Zeitfenstern.
Eine gute Optimierung beginnt mit Ihrem Fahrbedarf – nicht mit dem niedrigsten Wert in der Preiskurve.
Die günstigste Viertelstunde oder Stunde ist noch kein vollständiger Ladeplan. Das Fahrzeug muss rechtzeitig genügend Energie haben, und der tatsächliche Strompreis besteht meist aus mehreren Bestandteilen.
1. Abfahrtszeit festlegen
Legen Sie fest, wann das Fahrzeug bereit sein muss. Dadurch entsteht das verfügbare Ladefenster.
2. Gewünschten Batteriestand bestimmen
Der benötigte Energiebedarf und die Ladeleistung bestimmen, wie lange tatsächlich geladen werden muss.
3. Preiszone und vollständigen Tarif berücksichtigen
Nutzen Sie die Preisdaten des Ladeorts und berücksichtigen Sie neben dem Börsenpreis auch Anbieteraufschlag, Steuern, Abgaben und Netzentgelte.
4. Die mögliche Ersparnis realistisch berechnen
Beispiel: Bei 250 kWh Heimladung pro Monat und einem durchschnittlichen Preisvorteil von 4 Cent pro kWh ergibt sich eine Ersparnis von rund 120 Euro pro Jahr. Bei 350 kWh und 6 Cent sind es rund 252 Euro.
5. Innerhalb klarer Grenzen automatisieren
Mindest-Batteriestand, manuelle Übersteuerung und Abfahrtszeit bleiben feste Vorgaben. Die Software optimiert nur den verbleibenden Spielraum.
6. Auch die gewonnene Zeit berücksichtigen
Selbst bei moderater finanzieller Ersparnis kann die Automatisierung wertvoll sein, weil Sie nicht jeden Abend Strompreise prüfen und Ladezeiten anpassen müssen.
Jede Fahrt nachvollziehbar.
Tragen Sie sich in die Warteliste ein und gestalten Sie die erste Version mit.
