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Pendlerpauschale-Rechner 2026 – Arbeitsweg direkt berechnen

Wie viel Entfernungspauschale können Sie 2026 ansetzen? Geben Sie die einfache Entfernung und die tatsächlichen Bürotage ein. Der Rechner zeigt 0,38 €/km ab dem ersten Kilometer – und sofort, wie viel mehr Werbungskosten das gegenüber 2025 sind.

0,38 €/km ab Kilometer 12026 vs. 2025Einfache EntfernungKeine Steuerberatung

Pendlerpauschale Rechner 2026

Arbeitsweg × Bürotage = Ihr Werbungskostenbetrag

Für 2026 gilt 0,38 € je vollem Kilometer der einfachen Entfernung ab dem ersten Kilometer. Der Rechner vergleicht denselben Arbeitsweg zusätzlich mit der 2025-Regel.

Regelstand 2026

Ihre Angaben

Entfernung:
Bürotage:

Bei öffentlichen Verkehrsmitteln können tatsächliche Ticketkosten zusätzlich relevant sein. Der Rechner bildet hier nur die Entfernungspauschale ab.

Ihr Ergebnis 2026
Entfernungspauschale / WerbungskostenNicht gleichbedeutend mit Steuererstattung.
2025 zum Vergleich0,30 € bis 20 km, danach 0,38 €
Mehr 2026zusätzliche Werbungskosten
Pro Bürotag 2026bei Ihrer einfachen Entfernung
Satz 20260,38 €/kmab dem ersten vollen Entfernungskilometer

Der Rechner liefert einen Werbungskostenbetrag. Die tatsächliche Steuerwirkung hängt von Ihrer gesamten Steuererklärung ab.

20250,30 €für die ersten 20 km; ab km 21 bereits 0,38 €
20260,38 €ab dem ersten Entfernungskilometer
Maximaler Mehrsatz+0,08 €/kmauf den ersten 20 km je tatsächlichem Bürotag
Warum der Vergleich interessant ist: Bei 220 Bürotagen und 20 km einfacher Entfernung entstehen 2026 gegenüber 2025 genau 352 € zusätzliche Werbungskosten. Das entspricht auch dem Größenordnungsbeispiel des Bundesfinanzministeriums.

Pendlerpauschale und Entfernungspauschale bezeichnen im Alltag dieselbe Regel für den Weg zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Für 2026 ist vor allem neu, dass 0,38 € bereits ab dem ersten vollen Entfernungskilometer gelten.

Neu seit 1. Januar 2026: Die Entfernungspauschale beträgt einheitlich 0,38 € ab dem ersten Entfernungskilometer. Die frühere Staffelung mit 0,30 € für die ersten 20 Kilometer gilt für 2026 nicht mehr.
2026Bürotage × einfache Entfernung × 0,38 €

Einheitlicher Satz ab Kilometer 1.

2025 zum VergleichBürotage × (bis 20 km × 0,30 € + Rest × 0,38 €)

Darum entsteht 2026 besonders bei kurzen und mittleren Arbeitswegen ein Mehrbetrag.

1. So funktioniert die Entfernungspauschale 2026

Entfernungspauschale und Pendlerpauschale meinen im Alltag dieselbe Regel für den Weg zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. 2026 gilt dafür einheitlich 0,38 € pro vollem Entfernungskilometer ab Kilometer 1.

Beispiel mit Tesla

28 km Arbeitsweg · 142 tatsächliche Bürotage.

Einfache Entfernung

28 km

Entscheidend ist grundsätzlich die Strecke zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte – nicht 56 km für Hin- und Rückfahrt.

Bürotage

142 Tage

Gezählt werden die Arbeitstage, an denen die erste Tätigkeitsstätte tatsächlich aufgesucht wurde.

Pauschale 2026

0,38 €/km

Seit 2026 gilt dieser Betrag bereits ab dem ersten vollen Entfernungskilometer.

Rechenbeispiel

1.510,88 €

142 × 28 km × 0,38 €. Der steuerliche Effekt hängt zusätzlich von der individuellen Steuererklärung ab.

Die Rechnung liefert einen Werbungskostenbetrag, nicht automatisch eine gleich hohe Steuererstattung. Wie stark er sich steuerlich auswirkt, hängt unter anderem davon ab, welche weiteren Werbungskosten vorliegen und wie die persönliche Steuerberechnung aussieht.

Wie stark wirken sich die tatsächlichen Bürotage aus?

Bei derselben Entfernung verändert allein die Zahl der realen Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte den Jahresbetrag deutlich. Das folgende Beispiel bleibt bewusst bei 28 km einfacher Entfernung und 0,38 € je Entfernungskilometer.

Tatsächliche BürotageEinfache EntfernungRechnungEntfernungspauschale
80 Tage28 km80 × 28 × 0,38 €851,20 €
120 Tage28 km120 × 28 × 0,38 €1.276,80 €
160 Tage28 km160 × 28 × 0,38 €1.702,40 €
200 Tage28 km200 × 28 × 0,38 €2.128,00 €
Wichtig: Eine Homeoffice-Regel wie „drei Tage pro Woche im Büro“ ist noch kein Jahresnachweis. Feiertage, Urlaub, Krankheit, Dienstreisen und spontane Änderungen verschieben die tatsächliche Zahl der Bürotage.

Arbeitsweg ist nicht Dienstreise

Für den täglichen Weg zur ersten Tätigkeitsstätte zählt die einfache Entfernung. Bei einer beruflichen Auswärtstätigkeit mit privatem Pkw gelten andere Regeln und in der Regel die tatsächlich gefahrenen Kilometer.

Dienstreise-Kilometerpauschale →

2. Es zählt die einfache Entfernung – nicht jeder gefahrene Kilometer

Die Entfernungspauschale unterscheidet sich damit grundlegend von der Kilometerpauschale für Dienstreisen mit dem privaten Tesla. Bei der Entfernungspauschale wird nicht Hin- und Rückweg addiert. Maßgeblich ist grundsätzlich jeder volle Kilometer der einfachen Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte.

Arbeitsweg

Wohnung → Büro: 28 km

Für die Entfernungspauschale werden 28 Entfernungskilometer angesetzt.

Nicht so rechnen

56 km Hin + zurück

Die tatsächlich gefahrene Tagesstrecke wird für die Pendlerpauschale nicht verdoppelt.

3. hybrides Arbeiten macht die Zahl der tatsächlichen Bürotage wichtig

§ 9 EStG knüpft die Entfernungspauschale an jeden Arbeitstag, an dem der Arbeitnehmer die erste Tätigkeitsstätte aufsucht. Ein reiner Homeoffice-Tag ohne Fahrt zum Büro erzeugt deshalb keinen zusätzlichen Entfernungspauschalen-Tag für diese Strecke.

Genau hier entsteht in der Praxis Dokumentationsarbeit: Urlaub, Krankheit, Dienstreisen, wechselnde Homeoffice-Tage und spontane Bürotage verändern die tatsächliche Zahl. Eine pauschale Annahme wie „dreimal pro Woche im Büro“ kann vom realen Jahresverlauf deutlich abweichen.

Wohnung → erste TätigkeitsstätteDienstag · regulärer Bürotag
Pendeln
HomeofficeMittwoch · keine Fahrt zur ersten Tätigkeitsstätte
Kein Fahrtag
Wohnung → KundeDonnerstag · Auswärtstätigkeit statt Büro
Dienstreise
Wohnung → erste TätigkeitsstätteFreitag · tatsächlicher Bürotag
Pendeln

Vier ähnliche Kalendertage – vier unterschiedliche steuerliche Rollen

TagBewegungFür die Entfernungspauschale?Was im Fahrtenverlauf wichtig ist
BürotagWohnung → erste TätigkeitsstätteJa, für diesen tatsächlichen FahrtagZiel, Datum und tatsächlicher Besuch
HomeofficeKeine Fahrt zum BüroNein, kein zusätzlicher PendeltagKein Bürobesuch sollte künstlich erzeugt werden
KundenterminWohnung → KundeNicht automatisch; Auswärtstätigkeit separat prüfenZiel und beruflicher Kontext getrennt vom Pendeln
PrivatfahrtWohnung → privates ZielNeinNicht mit Arbeitsweg oder Dienstreise vermischen

So wird aus Fahrtdaten eine belastbare Jahresliste

1Fahrten erfassen

Datum, Start, Ziel und Strecke werden fortlaufend gesammelt, statt erst zur Steuererklärung rekonstruiert.

2Büroziel erkennen

Wiederkehrende Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte lassen sich von anderen Zielen trennen.

3Ausnahmen prüfen

Kunde, Dienstreise, Homeoffice oder private Fahrt bleiben getrennte Kategorien und werden bei Bedarf korrigiert.

4Jahr abschließen

Erst aus bestätigten Bürotagen und steuerlich maßgebender Entfernung entsteht die Jahresberechnung.

4. Was ist die erste Tätigkeitsstätte?

Die Entfernungspauschale betrifft nicht automatisch jedes berufliche Ziel. Entscheidend ist die erste Tätigkeitsstätte im Sinne des Einkommensteuergesetzes. Das ist grundsätzlich eine ortsfeste betriebliche Einrichtung, der der Arbeitnehmer dauerhaft zugeordnet ist. Je Dienstverhältnis gibt es höchstens eine erste Tätigkeitsstätte.

Eine Fahrt zu einem Kunden, einer Messe oder einem Projektstandort kann stattdessen eine Auswärtstätigkeit sein. Deshalb sollte eine Fahrtenhistorie Arbeitsweg und Dienstreise nicht in dieselbe Kilometerkategorie werfen.

5. Welche Strecke gilt: kürzeste oder tatsächlich gefahrene Route?

Grundsätzlich ist die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte maßgebend. Eine andere Strecke kann angesetzt werden, wenn sie offensichtlich verkehrsgünstiger ist und regelmäßig für den Arbeitsweg benutzt wird.

Das bedeutet auch: Eine Tesla-Fahrtenhistorie ist für die Zahl der tatsächlichen Fahrtage sehr hilfreich, aber die im Auto gemessene reale Strecke ist nicht automatisch die steuerlich anzusetzende Entfernung.

6. Der 4.500-€-Höchstbetrag gilt beim eigenen oder überlassenen Pkw nicht in gleicher Weise

§ 9 EStG nennt für die Entfernungspauschale grundsätzlich einen Höchstbetrag von 4.500 € im Kalenderjahr. Ein höherer Betrag kann jedoch berücksichtigt werden, soweit für die Wege ein eigener oder zur Nutzung überlassener Kraftwagen benutzt wird. Bei einem mit dem eigenen Tesla gefahrenen Arbeitsweg kann die berechnete Entfernungspauschale deshalb über 4.500 € liegen.

Verkehrsmittel4.500-€-GrenzePraxis 2026
Eigener Pkw / überlassener PkwDie berechnete Entfernungspauschale kann darüber liegenBei entsprechend vielen Tagen oder großer Entfernung ist ein Betrag über 4.500 € möglich.
Öffentliche VerkehrsmittelFür die Entfernungspauschale gilt grundsätzlich der HöchstbetragHöhere tatsächliche Kosten für öffentliche Verkehrsmittel können nach den gesetzlichen Regeln relevant sein.
Gemischte StreckeTeilabschnitte sauber trennenPkw- und ÖPNV-Anteile können unterschiedliche Auswirkungen auf den Höchstbetrag haben.

7. Ein Tesla bekommt keinen höheren Pendler-Kilometersatz

Die Entfernungspauschale ist grundsätzlich verkehrsmittelunabhängig. Ein Elektroauto erhält daher nicht allein wegen des elektrischen Antriebs einen höheren Satz. Für diese Steuerregel ist eine laufend aufgebaute Fahrtenhistorie besonders hilfreich: Über die Tesla-Verbindung erfasste Fahrtdaten können dabei helfen, tatsächliche Bürotage von Homeoffice, Dienstreisen und privaten Fahrten zu unterscheiden.

DriveQuery-Ablauf

Aus „meistens drei Tage im Büro“ wird eine konkrete Jahresliste.

DriveQuery kann wiederkehrende Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte erkennen, tatsächliche Fahrtage sammeln und abweichende Ziele zur Prüfung markieren. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für die Entfernungspauschale statt einer rückwirkenden Schätzung.

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8. Pendlerpauschale und Dienstwagenbesteuerung nicht verwechseln

Wer einen Dienstwagen privat nutzen darf, kann zusätzlich mit der Bewertung der Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte nach der 0,03-%- oder 0,002-%-Methode konfrontiert sein. Das ist eine andere steuerliche Fragestellung als der Werbungskostenabzug über die Entfernungspauschale. Bei wenigen Bürotagen lohnt sich deshalb ein Blick auf unseren Ratgeber Dienstwagen im Homeoffice: 0,03 % oder 0,002 % je tatsächlichem Fahrtag.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Pendlerpauschale 2026?

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt die Entfernungspauschale 0,38 Euro für jeden vollen Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, und zwar bereits ab dem ersten Kilometer.

Wie viel mehr bringt 2026 gegenüber 2025?

Auf den ersten 20 Entfernungskilometern steigt der Satz von 0,30 € auf 0,38 €. Der Mehrbetrag ist daher Bürotage × min(einfache Entfernung, 20 km) × 0,08 €. Bei 220 Bürotagen und mindestens 20 km Arbeitsweg sind das 352 € zusätzliche Werbungskosten.

Zählt bei der Pendlerpauschale Hin- und Rückweg?

Nein. Für die Entfernungspauschale zählt grundsätzlich die einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, nicht die Summe aus Hin- und Rückfahrt.

Kann ich die Entfernungspauschale an Homeoffice-Tagen ansetzen?

Nur für Arbeitstage, an denen die erste Tätigkeitsstätte tatsächlich aufgesucht wird, entsteht die Entfernungspauschale für diesen Arbeitsweg. Reine Homeoffice-Tage ohne Fahrt zur ersten Tätigkeitsstätte zählen dafür nicht.

Gibt es für einen Tesla eine höhere Pendlerpauschale?

Nein. Die Entfernungspauschale ist verkehrsmittelunabhängig. Ein Tesla oder anderes Elektroauto erhält allein wegen des Elektroantriebs keinen höheren Kilometersatz.

Welche Strecke zählt für die Entfernungspauschale?

Grundsätzlich ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend. Eine andere Strecke kann berücksichtigt werden, wenn sie offensichtlich verkehrsgünstiger ist und regelmäßig genutzt wird.

Ist die berechnete Pendlerpauschale meine Steuererstattung?

Nein. Die Entfernungspauschale ist ein Werbungskostenbetrag. Wie stark sie die tatsächliche Einkommensteuer verändert, hängt von der gesamten Steuererklärung, weiteren Werbungskosten und der persönlichen steuerlichen Situation ab.

Offizielle Quellen

Steuerhinweis: DriveQuery bereitet Fahrtdaten auf und kann wiederkehrende Ziele sowie Fahrtkategorien vorschlagen. Welche Tage und Strecken in einer konkreten Steuererklärung anzusetzen sind, hängt von den tatsächlichen Umständen ab. DriveQuery ersetzt keine Steuerberatung.

Bürotage nicht aus Kalender und Erinnerung zusammensuchen.

DriveQuery wird entwickelt, um Tesla-Fahrten automatisch zu erfassen und Arbeitsweg, Geschäftlich und Privat für die spätere Prüfung sauber vorzubereiten.

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