Reines E-Auto
0,25 % oder 0,5 %
Bei Anschaffung ab 1. Juli 2025 gilt der Viertelansatz bis 100.000 € Bruttolistenpreis. Oberhalb der Grenze wird grundsätzlich die Hälfte angesetzt.
Firmenwagen · Dienstwagen · Rechner 2026
Bruttolistenpreis, Antrieb und Arbeitsweg eingeben. DriveQuery zeigt die steuerliche Bemessungsgrundlage, den monatlichen geldwerten Vorteil und den Unterschied zwischen 0,03-%-Pauschale und 0,002-%-Einzelbewertung.
Schritt 1
Bei einem reinen E-Auto bis 100.000 € Bruttolistenpreis wird für die Pauschalmethode 2026 grundsätzlich ein Viertel des Listenpreises angesetzt.
Schritt 2
Die 0,002-%-Einzelbewertung setzt datumsgenaue Aufzeichnungen voraus und ist jahresbezogen auf höchstens 180 Fahrten begrenzt.
Der entscheidende Wert ist nicht das Prozentzeichen allein, sondern die steuerliche Bemessungsgrundlage. Der Rechner reduziert den Bruttolistenpreis nach Fahrzeugart und Anschaffungszeitpunkt, rundet die maßgebende Grundlage auf volle 100 € ab und berechnet daraus Privatnutzung und Arbeitsweg.
Bei einem E-Auto mit 55.000 € Bruttolistenpreis und Viertelansatz ergibt sich beispielsweise eine steuerliche Listenpreisgrundlage von 13.700 €. Die reine Privatnutzung beträgt damit 137 € pro Monat – bevor der Arbeitsweg hinzukommt.
Reines E-Auto
Bei Anschaffung ab 1. Juli 2025 gilt der Viertelansatz bis 100.000 € Bruttolistenpreis. Oberhalb der Grenze wird grundsätzlich die Hälfte angesetzt.
Plug-in-Hybrid
Für 2025–2030 muss der PHEV höchstens 50 g CO₂/km ausstoßen oder mindestens 80 km rein elektrisch fahren. Sonst bleibt es beim vollen Listenpreis.
Verbrenner
Bei der Pauschalmethode wird für die Privatnutzung grundsätzlich der volle inländische Bruttolistenpreis zugrunde gelegt.
Offizielle Grundlagen: EStG § 6 – Bruchteilsansatz für Elektro- und Hybridfahrzeuge, EStG § 8 – Firmenwagen und Arbeitsweg sowie BMF/LStH 2026 – 0,002-%-Einzelbewertung.
Alternative Methode
Der Firmenwagen-Rechner oben berechnet zuerst die pauschale Methode inklusive Arbeitsweg. Wenn Sie wissen möchten, ob die tatsächliche Nutzung per Fahrtenbuch rechnerisch niedriger sein könnte, nutzen Sie darunter den detaillierten Vergleich aus Jahreskosten und Privatkilometern.
Der Rechner ist für reine Elektrofahrzeuge gedacht, die von 2019 bis 2030 angeschafft wurden. Entscheidend für den Viertelansatz ist der Bruttolistenpreis bei Erstzulassung vor Abrundung.
Bei Kauf tragen Sie die jährliche AfA vor dem E-Auto-Bruchteilsansatz ein. Bei Leasing die jährlichen Leasingraten. Strom, Versicherung, Wartung und andere laufende Kosten kommen separat dazu.
Arbeitsweg zur ersten Tätigkeitsstätte wird in diesem Rechner nicht als Privatfahrt eingerechnet. Dafür gelten zusätzliche Regeln, die den Vergleich verändern können.
Die 1-%-Regelung bewertet die Privatnutzung pauschal auf Basis des steuerlich maßgebenden Listenpreises. Beim Fahrtenbuch zählt dagegen der tatsächliche private Nutzungsanteil an den angepassten Fahrzeugkosten. Genau diese beiden Größen stellt der Rechner mit denselben Eingabedaten gegenüber.
1-%-Regelung
Der private Nutzungswert hängt vor allem vom Bruttolistenpreis und dem für das Elektroauto geltenden Viertel- oder Halbansatz ab – nicht davon, wie wenig privat gefahren wurde.
Fahrtenbuch
Die Methode kann bei niedrigem Privatanteil günstiger sein, verlangt aber ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch und vollständige tatsächliche Fahrzeugkosten.
Die häufig genannte „0,25-%-Regelung“ entsteht dadurch, dass bei der 1-%-Methode für ein qualifizierendes reines Elektrofahrzeug nur ein Viertel des Bruttolistenpreises als Bemessungsgrundlage verwendet wird. Die zulässige Preisgrenze hängt vom Anschaffungszeitpunkt des Fahrzeugs ab.
Anschaffung 2019–2023
Bis zu dieser Bruttolistenpreisgrenze gilt der Viertelansatz. Darüber greift bei einem reinen Elektrofahrzeug im relevanten Zeitraum grundsätzlich der Halbansatz.
Anschaffung 2024–30.06.2025
Für nach dem 31. Dezember 2023 angeschaffte Fahrzeuge wurde die Grenze auf 70.000 € angehoben.
Anschaffung ab 01.07.2025
Für nach dem 30. Juni 2025 angeschaffte reine Elektrofahrzeuge gilt bis Ende 2030 die neue 100.000-€-Grenze.
Über der jeweiligen Grenze
Dann entspricht die pauschale Privatnutzung wirtschaftlich einer 0,5-%-Bewertung statt 0,25 %.
Zuerst wird der Bruttolistenpreis mit dem für das Elektrofahrzeug geltenden Bruchteil multipliziert. Der reduzierte Betrag wird auf volle 100 € abgerundet. Davon werden monatlich 1 % für die reine Privatnutzung angesetzt. Ein Tesla mit 55.000 € Bruttolistenpreis und Viertelansatz hat damit eine steuerliche Bemessungsgrundlage von 13.700 € und einen privaten Nutzungswert von 137 € pro Monat.
Bei einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch zählt der tatsächliche Privatanteil. Für qualifizierende Elektrofahrzeuge wird aber nicht einfach jede Kostenposition geviertelt oder halbiert. Der Bruchteilsansatz betrifft insbesondere die Anschaffungskosten beziehungsweise vergleichbare Leasingaufwendungen. Laufende Kosten wie Versicherung und Strom werden grundsätzlich vollständig in die Gesamtkosten einbezogen.
Der Rechner setzt deshalb AfA oder Leasing × E-Auto-Bruchteil + übrige Jahreskosten an und multipliziert diese angepassten Gesamtkosten mit dem privaten Kilometeranteil.
Je niedriger der tatsächliche Privatanteil, desto stärker kann die individuelle Methode gegenüber der Pauschalmethode gewinnen. Ein hoher Bruttolistenpreis kann diesen Effekt verstärken. Umgekehrt ist ein Fahrtenbuch nicht automatisch besser: Bei hohem Privatanteil und niedriger steuerlicher E-Auto-Bemessungsgrundlage kann die Pauschalmethode günstiger ausfallen.
Der Rechner zeigt deshalb zusätzlich den rechnerischen Gleichstand: den Privatanteil, bei dem beide Methoden mit den eingegebenen Kosten denselben privaten Nutzungswert ergeben würden.
Vertiefung
Unser Deutschland-Ratgeber erklärt Listenpreis, tatsächliche Kosten, Fahrtenbuchanforderungen und Methodenwahl im Detail.
Die Fahrtenbuchmethode ist nur möglich, wenn die tatsächlichen Fahrten ordnungsgemäß nachgewiesen werden. Für elektronische Fahrtenbücher akzeptiert die Finanzverwaltung eine automatische Erfassung von Datum, Kilometerstand und Fahrtziel grundsätzlich dann als zeitnah, wenn der dienstliche Fahrtanlass innerhalb der vorgesehenen Frist ergänzt wird und Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Anforderungen an ein elektronisches Tesla-Fahrtenbuch ansehen →
Bei einem reinen Elektrofahrzeug wird für die Pauschalmethode nur ein Viertel des Bruttolistenpreises angesetzt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Preisgrenze hängt vom Anschaffungszeitpunkt ab: 60.000 Euro für 2019 bis 2023, 70.000 Euro für 2024 bis 30. Juni 2025 und 100.000 Euro bei Anschaffung ab 1. Juli 2025 bis Ende 2030.
Bei einem reinen Elektrofahrzeug, das die jeweilige Preisgrenze für den Viertelansatz überschreitet, wird im hier abgebildeten Zeitraum grundsätzlich die Hälfte der Bemessungsgrundlage angesetzt. Das entspricht bei der Pauschalmethode wirtschaftlich einer 0,5-%-Bewertung.
Der Rechner reduziert bei einem qualifizierenden Elektrofahrzeug die eingegebene jährliche AfA oder Leasingkomponente auf den maßgebenden Bruchteil, addiert die übrigen laufenden Fahrzeugkosten vollständig und multipliziert diese angepassten Gesamtkosten mit dem privaten Kilometeranteil.
Nein. Das Ergebnis hängt unter anderem von Bruttolistenpreis, Anschaffungszeitpunkt, tatsächlichen Fahrzeugkosten und privatem Nutzungsanteil ab. Ein niedriger Privatanteil kann die Fahrtenbuchmethode begünstigen, sie erfordert aber ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch.
Ja. Der Firmenwagen-Rechner oben berechnet den Arbeitsweg wahlweise mit 0,03 % pro Monat oder 0,002 % je dokumentiertem tatsächlichem Fahrtag. Der separate Fahrtenbuch-vs.-Pauschalmethode-Vergleich betrachtet dagegen bewusst nur die Privatnutzung.
Das hängt von Bruttolistenpreis, E-Auto-Bruchteilsansatz, tatsächlichen Jahreskosten und Privatanteil ab. Ein niedriger Privatanteil spricht rechnerisch häufiger für die Fahrtenbuchmethode; bei hohem Privatanteil kann die pauschale Methode günstiger sein. Der Rechner zeigt den Vergleich mit Ihren Eingaben.
DriveQuery wird entwickelt, um Tesla-Fahrten automatisch zu erfassen, wiederkehrende Ziele vorzuschlagen und Geschäftlich, Arbeitsweg und Privat sauber auseinanderzuhalten.
Rechenbeispiel · statisch crawlbar
Vereinfachtes Beispiel für ein reines E-Auto, das ab 01.07.2025 beziehungsweise 2026 angeschafft wurde und die Voraussetzungen für den Viertelansatz erfüllt.
13.700 €
55.000 € × 25 %, auf volle 100 € abgerundet.
219,20 €/Monat
137,00 € Privatnutzung + 82,20 € Arbeitsweg bei 20 km.
≈ 180,84 €/Monat
Bei 96 dokumentierten Fahrtagen/Jahr; rund 38,36 € weniger pro Monat als die 0,03-%-Pauschale.
Steuerhinweis: Das Beispiel zeigt nur den rechnerischen geldwerten Vorteil. Die tatsächliche Einkommensteuer hängt von der persönlichen steuerlichen Situation ab.