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Firmenwagen-Rechner 2026 – geldwerten Vorteil direkt berechnen

Bruttolistenpreis, Antrieb und Arbeitsweg eingeben. DriveQuery zeigt die steuerliche Bemessungsgrundlage, den monatlichen geldwerten Vorteil und den Unterschied zwischen 0,03-%-Pauschale und 0,002-%-Einzelbewertung.

Schritt 1

Fahrzeug und Bruttolistenpreis

Bei einem reinen E-Auto bis 100.000 € Bruttolistenpreis wird für die Pauschalmethode 2026 grundsätzlich ein Viertel des Listenpreises angesetzt.

Schritt 2

Arbeitsweg

Die 0,002-%-Einzelbewertung setzt datumsgenaue Aufzeichnungen voraus und ist jahresbezogen auf höchstens 180 Fahrten begrenzt.

Kurzantwort 2026: Privat nutzbare Firmenwagen werden pauschal grundsätzlich mit 1 % des steuerlich maßgebenden Listenpreises pro Monat bewertet. Bei qualifizierenden reinen E-Autos kann nur ein Viertel, bei bestimmten E-Autos und Plug-in-Hybriden die Hälfte des Listenpreises angesetzt werden. Für den Arbeitsweg kommen regelmäßig 0,03 % je Entfernungskilometer hinzu; bei dokumentierten tatsächlichen Fahrttagen kann stattdessen die 0,002-%-Einzelbewertung relevant sein.

Warum dieser Rechner mehr zeigt als nur „1 %, 0,5 % oder 0,25 %“

Der entscheidende Wert ist nicht das Prozentzeichen allein, sondern die steuerliche Bemessungsgrundlage. Der Rechner reduziert den Bruttolistenpreis nach Fahrzeugart und Anschaffungszeitpunkt, rundet die maßgebende Grundlage auf volle 100 € ab und berechnet daraus Privatnutzung und Arbeitsweg.

Bei einem E-Auto mit 55.000 € Bruttolistenpreis und Viertelansatz ergibt sich beispielsweise eine steuerliche Listenpreisgrundlage von 13.700 €. Die reine Privatnutzung beträgt damit 137 € pro Monat – bevor der Arbeitsweg hinzukommt.

Reines E-Auto

0,25 % oder 0,5 %

Bei Anschaffung ab 1. Juli 2025 gilt der Viertelansatz bis 100.000 € Bruttolistenpreis. Oberhalb der Grenze wird grundsätzlich die Hälfte angesetzt.

Plug-in-Hybrid

0,5 % bei Qualifikation

Für 2025–2030 muss der PHEV höchstens 50 g CO₂/km ausstoßen oder mindestens 80 km rein elektrisch fahren. Sonst bleibt es beim vollen Listenpreis.

Verbrenner

1 %

Bei der Pauschalmethode wird für die Privatnutzung grundsätzlich der volle inländische Bruttolistenpreis zugrunde gelegt.

Offizielle Grundlagen: EStG § 6 – Bruchteilsansatz für Elektro- und Hybridfahrzeuge, EStG § 8 – Firmenwagen und Arbeitsweg sowie BMF/LStH 2026 – 0,002-%-Einzelbewertung.

Alternative Methode

1-%-Regelung oder Fahrtenbuch – was ist mit Ihren Zahlen niedriger?

Der Firmenwagen-Rechner oben berechnet zuerst die pauschale Methode inklusive Arbeitsweg. Wenn Sie wissen möchten, ob die tatsächliche Nutzung per Fahrtenbuch rechnerisch niedriger sein könnte, nutzen Sie darunter den detaillierten Vergleich aus Jahreskosten und Privatkilometern.

1. E-Auto und Anschaffungszeitpunkt

Der Rechner ist für reine Elektrofahrzeuge gedacht, die von 2019 bis 2030 angeschafft wurden. Entscheidend für den Viertelansatz ist der Bruttolistenpreis bei Erstzulassung vor Abrundung.

2. Tatsächliche Jahreskosten

Bei Kauf tragen Sie die jährliche AfA vor dem E-Auto-Bruchteilsansatz ein. Bei Leasing die jährlichen Leasingraten. Strom, Versicherung, Wartung und andere laufende Kosten kommen separat dazu.

3. Tatsächliche Nutzung laut Fahrtenbuch

Arbeitsweg zur ersten Tätigkeitsstätte wird in diesem Rechner nicht als Privatfahrt eingerechnet. Dafür gelten zusätzliche Regeln, die den Vergleich verändern können.

Fahrtenbuch vs. 1-%-Regelung: Was vergleicht der Rechner?

Die 1-%-Regelung bewertet die Privatnutzung pauschal auf Basis des steuerlich maßgebenden Listenpreises. Beim Fahrtenbuch zählt dagegen der tatsächliche private Nutzungsanteil an den angepassten Fahrzeugkosten. Genau diese beiden Größen stellt der Rechner mit denselben Eingabedaten gegenüber.

1-%-Regelung

Einfach, aber pauschal

Der private Nutzungswert hängt vor allem vom Bruttolistenpreis und dem für das Elektroauto geltenden Viertel- oder Halbansatz ab – nicht davon, wie wenig privat gefahren wurde.

Fahrtenbuch

Tatsächliche Nutzung zählt

Die Methode kann bei niedrigem Privatanteil günstiger sein, verlangt aber ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch und vollständige tatsächliche Fahrzeugkosten.

Suchfrage kurz beantwortet: Ob Fahrtenbuch oder 1-%-Regelung günstiger ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Bei Elektroautos verändern zusätzlich der Anschaffungszeitpunkt und die jeweilige Bruttolistenpreisgrenze die Rechnung.

Warum 0,25 % bei einem Tesla nicht immer 0,25 % bedeutet

Die häufig genannte „0,25-%-Regelung“ entsteht dadurch, dass bei der 1-%-Methode für ein qualifizierendes reines Elektrofahrzeug nur ein Viertel des Bruttolistenpreises als Bemessungsgrundlage verwendet wird. Die zulässige Preisgrenze hängt vom Anschaffungszeitpunkt des Fahrzeugs ab.

Anschaffung 2019–2023

bis 60.000 €

Bis zu dieser Bruttolistenpreisgrenze gilt der Viertelansatz. Darüber greift bei einem reinen Elektrofahrzeug im relevanten Zeitraum grundsätzlich der Halbansatz.

Anschaffung 2024–30.06.2025

bis 70.000 €

Für nach dem 31. Dezember 2023 angeschaffte Fahrzeuge wurde die Grenze auf 70.000 € angehoben.

Anschaffung ab 01.07.2025

bis 100.000 €

Für nach dem 30. Juni 2025 angeschaffte reine Elektrofahrzeuge gilt bis Ende 2030 die neue 100.000-€-Grenze.

Über der jeweiligen Grenze

50 % Bemessungsgrundlage

Dann entspricht die pauschale Privatnutzung wirtschaftlich einer 0,5-%-Bewertung statt 0,25 %.

So berechnet der Rechner die 1-%-Methode

Zuerst wird der Bruttolistenpreis mit dem für das Elektrofahrzeug geltenden Bruchteil multipliziert. Der reduzierte Betrag wird auf volle 100 € abgerundet. Davon werden monatlich 1 % für die reine Privatnutzung angesetzt. Ein Tesla mit 55.000 € Bruttolistenpreis und Viertelansatz hat damit eine steuerliche Bemessungsgrundlage von 13.700 € und einen privaten Nutzungswert von 137 € pro Monat.

Nicht enthalten: Darf der Dienstwagen auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte genutzt werden, kann zusätzlich die 0,03-%- oder 0,002-%-Bewertung relevant sein. Hier erklären wir diese Arbeitsweg-Regeln separat →

So berechnet der Rechner die Fahrtenbuchmethode

Bei einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch zählt der tatsächliche Privatanteil. Für qualifizierende Elektrofahrzeuge wird aber nicht einfach jede Kostenposition geviertelt oder halbiert. Der Bruchteilsansatz betrifft insbesondere die Anschaffungskosten beziehungsweise vergleichbare Leasingaufwendungen. Laufende Kosten wie Versicherung und Strom werden grundsätzlich vollständig in die Gesamtkosten einbezogen.

Der Rechner setzt deshalb AfA oder Leasing × E-Auto-Bruchteil + übrige Jahreskosten an und multipliziert diese angepassten Gesamtkosten mit dem privaten Kilometeranteil.

Wann kann das Fahrtenbuch rechnerisch günstiger sein?

Je niedriger der tatsächliche Privatanteil, desto stärker kann die individuelle Methode gegenüber der Pauschalmethode gewinnen. Ein hoher Bruttolistenpreis kann diesen Effekt verstärken. Umgekehrt ist ein Fahrtenbuch nicht automatisch besser: Bei hohem Privatanteil und niedriger steuerlicher E-Auto-Bemessungsgrundlage kann die Pauschalmethode günstiger ausfallen.

Der Rechner zeigt deshalb zusätzlich den rechnerischen Gleichstand: den Privatanteil, bei dem beide Methoden mit den eingegebenen Kosten denselben privaten Nutzungswert ergeben würden.

Vertiefung

Rechnergebnis verstanden – jetzt die Regeln dahinter prüfen.

Unser Deutschland-Ratgeber erklärt Listenpreis, tatsächliche Kosten, Fahrtenbuchanforderungen und Methodenwahl im Detail.

Fahrtenbuch vs. 1 % erklärt →

Ein Rechner ersetzt kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch

Die Fahrtenbuchmethode ist nur möglich, wenn die tatsächlichen Fahrten ordnungsgemäß nachgewiesen werden. Für elektronische Fahrtenbücher akzeptiert die Finanzverwaltung eine automatische Erfassung von Datum, Kilometerstand und Fahrtziel grundsätzlich dann als zeitnah, wenn der dienstliche Fahrtanlass innerhalb der vorgesehenen Frist ergänzt wird und Änderungen nachvollziehbar bleiben.

Anforderungen an ein elektronisches Tesla-Fahrtenbuch ansehen →

Häufige Fragen

Wann gilt für einen Tesla die 0,25-%-Regelung?

Bei einem reinen Elektrofahrzeug wird für die Pauschalmethode nur ein Viertel des Bruttolistenpreises angesetzt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Preisgrenze hängt vom Anschaffungszeitpunkt ab: 60.000 Euro für 2019 bis 2023, 70.000 Euro für 2024 bis 30. Juni 2025 und 100.000 Euro bei Anschaffung ab 1. Juli 2025 bis Ende 2030.

Was passiert, wenn der Tesla über der Preisgrenze liegt?

Bei einem reinen Elektrofahrzeug, das die jeweilige Preisgrenze für den Viertelansatz überschreitet, wird im hier abgebildeten Zeitraum grundsätzlich die Hälfte der Bemessungsgrundlage angesetzt. Das entspricht bei der Pauschalmethode wirtschaftlich einer 0,5-%-Bewertung.

Wie berechnet der Rechner die Fahrtenbuchmethode?

Der Rechner reduziert bei einem qualifizierenden Elektrofahrzeug die eingegebene jährliche AfA oder Leasingkomponente auf den maßgebenden Bruchteil, addiert die übrigen laufenden Fahrzeugkosten vollständig und multipliziert diese angepassten Gesamtkosten mit dem privaten Kilometeranteil.

Ist ein Fahrtenbuch immer günstiger als die 1-%-Regelung?

Nein. Das Ergebnis hängt unter anderem von Bruttolistenpreis, Anschaffungszeitpunkt, tatsächlichen Fahrzeugkosten und privatem Nutzungsanteil ab. Ein niedriger Privatanteil kann die Fahrtenbuchmethode begünstigen, sie erfordert aber ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch.

Berücksichtigt der Rechner den Arbeitsweg?

Ja. Der Firmenwagen-Rechner oben berechnet den Arbeitsweg wahlweise mit 0,03 % pro Monat oder 0,002 % je dokumentiertem tatsächlichem Fahrtag. Der separate Fahrtenbuch-vs.-Pauschalmethode-Vergleich betrachtet dagegen bewusst nur die Privatnutzung.

Fahrtenbuch oder 1-%-Regelung – was ist günstiger?

Das hängt von Bruttolistenpreis, E-Auto-Bruchteilsansatz, tatsächlichen Jahreskosten und Privatanteil ab. Ein niedriger Privatanteil spricht rechnerisch häufiger für die Fahrtenbuchmethode; bei hohem Privatanteil kann die pauschale Methode günstiger sein. Der Rechner zeigt den Vergleich mit Ihren Eingaben.

Selbstständig? Vor dem Methodenvergleich sollte geklärt sein, ob der Tesla Privatvermögen, gewillkürtes oder notwendiges Betriebsvermögen ist. 10-%- und 50-%-Grenzen für Selbstständige ansehen →

Offizielle Quellen

Steuerhinweis: Dieser Rechner ist ein vereinfachtes Szenariowerkzeug und keine Steuerberatung. Vor einer Methodenwahl sollten insbesondere Arbeitsweg, vollständige Gesamtkosten, Fahrzeugüberlassung, individuelle Zahlungen und die konkrete steuerliche Situation geprüft werden.

Ein Fahrtenbuch lohnt sich nur, wenn die Fahrten auch wirklich da sind.

DriveQuery wird entwickelt, um Tesla-Fahrten automatisch zu erfassen, wiederkehrende Ziele vorzuschlagen und Geschäftlich, Arbeitsweg und Privat sauber auseinanderzuhalten.

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Rechenbeispiel · statisch crawlbar

55.000-€-E-Auto und 20 km Arbeitsweg: So entsteht der geldwerte Vorteil.

Vereinfachtes Beispiel für ein reines E-Auto, das ab 01.07.2025 beziehungsweise 2026 angeschafft wurde und die Voraussetzungen für den Viertelansatz erfüllt.

Steuerlicher Listenpreis

13.700 €

55.000 € × 25 %, auf volle 100 € abgerundet.

0,03-%-Methode

219,20 €/Monat

137,00 € Privatnutzung + 82,20 € Arbeitsweg bei 20 km.

0,002 % bei 8 Bürotagen/Monat

≈ 180,84 €/Monat

Bei 96 dokumentierten Fahrtagen/Jahr; rund 38,36 € weniger pro Monat als die 0,03-%-Pauschale.

Steuerhinweis: Das Beispiel zeigt nur den rechnerischen geldwerten Vorteil. Die tatsächliche Einkommensteuer hängt von der persönlichen steuerlichen Situation ab.